Die zu Sonnenauf- und Sonnenuntergang gesungenen Sanskrit-Mantras stehen in Resonanz mit dem Biorhythmus. Die gesungenen Laute aktivieren spezielle Schwingungen, die eine bestimmte heilsame Atmosphäre schaffen und das menschliche Gemüt positiv beeinflussen. Durch Mantras  kann alles aktiviert und positiv verändert werden. Jedes Ding und jeder Sachverhalt hat ein bestimmtes Klang-Schwingungsmuster. Sanskrit gilt als vollkommene Sprache, weil dort die Aussprache eines jeden Wortes genau identisch ist mit dessen kosmischem Klang-Schwingungsmuster. Der Wortinhalt ist identisch mit dem Wortklang. Wenn Mantras in Verbindung mit Feuertechniken gesungen werden, dann sind die Schwingungen der Mantras in der Asche eingeschlossen und diese ist als Träger dieser Schwingungen noch wirkungsvoller für die verschiedensten Anwendungen im Bereich der Medizin, der Garten-, Land- und Forstwirtschaft.

Das Abendmantra lautet:

 

„Agnaye svaha, agnaye idam na mama;

prajapataye svaha, prajapataye idam na mama“

 
agnihotra-feuer-homa-hof
 
Das Morgenmantra ist nahezu identisch, nur dass statt „agnaye“ „suryaye“ gesungen wird.

Auch wenn Ihnen die Worte zunächst ungewohnt erscheinen mögen, so ist es doch wichtig, diese so exakt wie möglich zu singen. Man braucht keine Sorge zu haben, damit unseren Kulturkreis verlassen zu müssen. Sanskrit hat mit den indischen Sprachen ähnlich viel zu tun wie Latein mit Deutsch. Wörter, die im Sanskrit ihren Ursprung haben, finden sich weltweit in den verschiedensten Sprachen.

Manche empfinden es als wichtig, den Inhalt eines Mantras zu kennen. Mantras zu übersetzen ist sehr schwierig, denn zu den alt-vedischen Zeiten, zu denen die meisten Mantras entstanden, wurden Gott, seine Schöpfung und die Schöpfungsgesetze nicht als etwas Getrenntes angesehen. Dadurch drückt jedes Wort eine Fülle von Informationen aus. So wird z. B. mit „Agni“ das ersterschaffene höchste Licht bezeichnet, gleichzeitig auch das Feuer, dann dessen Widerspiegelung im Menschen als Verdauungsfeuer, seelisch als das Feuer der Liebe usw. Das Wort Agnihotra kann man folglich mit „Feueropfer“ übersetzen, genauso gut aber auch als „Hingabe an das höchste Licht“.

Der Kerninhalt der Agnihotra-Mantras lautet in seiner Bedeutung:

„Licht hinter dem Licht, ich gebe Dir alles. Dein Wille geschehe.“

Um das Lernen der Mantras zu erleichtern, ist im Verlag Horst Heigl eine CD „Agnihotra- und Yagna-Mantras“ erschienen. Auf dieser CD werden die Mantras langsam und wiederholt gesungen – ideal zum Üben. Übersetzungen und Erläuterungen der Agnihotra-Mantras finden Sie im Buch Agnihotra (erschienen im Verlag Horst Heigl).


Facebook