Offenbartes Wissen sollte nicht verändert werden

Wir leben in einer Zeit der Veränderungen. Altes Wissen ist davon nicht ausgeschlossen, es wird neu überdacht, verändert, angepasst. Im Prinzip ist dies eine begrüßenswerte Entwicklung, man sollte jedoch zwischen Erfindungen und offenbartem Wissen unterscheiden. Bei Letzterem ist jede Veränderung ein Verlust!

Gehen wir in der Geschichte zurück, so gibt es Wahrheiten, die vor Tausenden von Jahren genauso ihre Gültigkeit besaßen wie heute. So sind beispielsweise die 10 Gebote, die Moses offenbart wurden, heute genauso aktuell wie damals. Feuertechniken sind so alt, dass gesagt wird, sie seien mit der Schöpfung gegeben worden. Einst über den gesamten Globus verbreitet, geschah damit jedoch von Generation zu Generation eine Veränderung, bis daraus blutige Fleischopfer entstanden.

Das Wirken von Propheten und göttlichen Boten war notwendig, um dieses Handeln einzudämmen. Für die heutige Zeit wurde die Feuertechnik Agnihotra in reiner Form wiederbelebt. Agnihotra wurde einem göttlichen Boten, Shree Gajanan Maharaj (*1), auf eine Weise offenbart, dass es eine maximale Hilfe gegen die Probleme der heutigen Zeit darstellt und einfach und von jedermann durchführbar ist. Es ist in sich vollkommen stimmig.

Wir sind gewohnt, Dinge zu verändern. Unsere Wissenschaft lebt von Veränderungen. Es wird etwas erfunden, dann verändert, verbessert …, bis man ein scheinbar perfektes Produkt erhält. Diese gewohnte und in uns verankerte Vorgehensweise ist bei offenbartem Wissen jedoch fehl am Platz. Solches Wissen kann man nur ergründen und versuchen, es immer mehr zu verstehen. Je mehr man sich damit beschäftigt, desto mehr kann man die Genialität dahinter entdecken.

Zu den Aufgaben des Homa-Hofes zählt heute leider nicht mehr nur die Verbreitung von Agnihotra, sondern auch die Berichtigung von unkorrekt durchgeführtem Agnihotra. Agnihotra wird inzwischen nicht mehr nur mündlich, sondern bereits auch schriftlich verändert, verkompliziert und angeblich „verbessert“ weitergegeben. Selbst die Mantras sind inzwischen verfälscht auf CD erhältlich. Darauf angesprochen, zeigen die jeweiligen Personen meist wenig Verständnis. Oft meinen sie, doch nur wenig zu verändern: Der Eine nimmt Dinkel statt Reis, der Nächste Öl statt Ghee. Andere singen das Mantra 3-mal anstatt 1-mal oder sie singen ein völlig anderes Mantra. Jemand empfiehlt kostspielige Gegenstände, die man danebenstellen soll, oder zelebriert dabei Anrufungen, welche dem Grundgedanken von Agnihotra, nämlich der selbstlosen Hingabe, völlig widersprechen usw. Jeder, der dies tut, sollte sich bewusst sein, dass ein solches Verhalten einst zum Untergang der Feuertechniken geführt hat! Der Nächste verändert ja wieder etwas, ebenso wie der Übernächste.

In der Verantwortung der gesamten Welt gegenüber – bitte gebt Agnihotra so weiter, wie es original offenbart wurde! Die Welt braucht Agnihotra – jedoch hat es nur richtig durchgeführt seine volle Wirksamkeit.

 

(*1) Link zum Leben und Werk von Param Sadguru Shree Gajanan Maharaj www.param-sadguru-shree-gajanan-maharaj.com

Am Homa Hof Heiligenberg verbreiten wir das Agnihotra so, wie es ursprünglich für die heutige Zeit gegeben wurde – das Original.

 

 

 

 

 


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