Als der jetzige Homa-Hof im Jahre 1988 von der neu gegründeten Gemeinschaft für Homa-Landwirtschaft e.V. (jetzt Verein für Homa-Therapie e.V.) übernommen wurde, waren die Böden in den letzten Jahren nicht mehr intensiv mit Kunstdünger oder Pestiziden bewirtschaftet worden, was Außenstehende zu dem Kommentar veranlasste “Hier wächst sowieso nichts…“ Seit Hofübernahme wirtschaften wir gemäß den Richtlinien des biologischen Landbaus ohne Pestizideinsatz und Verwendung von Mineraldüngern. Durch spezielle Feuer erzeugen wir eine hoch energetische Asche, die als biologischer Dünger alles übertrifft, was man bisher in der Landwirtschaft verwendet hat.

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In den zurückliegenden Jahren hat sich die Bodenqualität von Jahr zu Jahr verbessert, die Struktur der Erde ist feinkrümelig, sie speichert gut das Wasser und enthält wichtige Nährstoffe. In Jahren anhaltender Trockenheit machten wir die verblüffende Feststellung, dass selbst nach wochenlangem Ausbleiben von Niederschlägen die Erde wenige Zentimeter unterhalb der Oberfläche noch feucht war. Dies bewirkte, dass Feldfrüchte und Wiesen im Verhältnis zu Flächen anderer Landwirte erheblich frischer und grüner waren, wie Besucher am Homa-Hof erstaunt bemerkten. Eine Auslaugung der Böden, mit der auch die biologische Landwirtschaft immer wieder zu kämpfen hat, wurde nicht festgestellt, stattdessen eine Aufwertung der Bodenkrume. Nur die Agnihotra-Asche aus den Homa-Feuern und gelegentlich Gesteinsmehl sowie natürliche Präparate u.a. Brennnesseljauche werden eingesetzt. Anfallende Bioabfälle werden nach Möglichkeit kompostiert oder zur Verrottung direkt auf den Feldern ausgebracht. Circa alle drei Jahre wird eine Gründüngung vorgenommen.

Das erzeugte Gemüse ist fest in der Struktur, energiereich, äußerst schmackhaft und wird von verschiedenen Kunden immer wieder als besonders gut verträglich geschildert. Am Homa-Hof Heiligenberg können Sie die Felder besichtigen und unsere Produkte einkaufen, außerdem bieten wir Ihnen samstags auf dem Wochenmarkt in Überlingen am Bodensee gerne die Möglichkeit, sich von der Qualität unserer Produkte zu überzeugen sowie weiter zu informieren (Kontakt). Homa-Landwirtschaft ist ein ganzheitliches Verfahren für die Landwirtschaft und kann mit jeder Methode der organischen, ökologischen Landwirtschaft kombiniert werden.

 Ausführliche Anwendungsvorschläge, Erfahrungen und praktische Tipps finden Sie im Buch Agnihotra, S. 131-162.

Die Methoden der Homa-Landwirtschaft werden benutzt, um die Atmosphäre, den Boden und die Pflanzen zu behandeln und um Insektenbefall und Krankheiten vorzubeugen bzw. aufgetretene Fälle zu behandeln. Mit der Homa-Methode kann ein maximaler Ertrag aus einer minimalen kleinen landwirtschaftlichen Fläche erzielt werden: Die Fruchtbarkeit des Bodens wird verbessert, das Wasser rein erhalten und auch die atmosphärischen Bedingungen sind günstig für den Anbau. Wissenschaftler fanden heraus, dass in der Agnihotra-Asche 92 Elemente enthalten sind.

Bei den speziellen vedischen Feuertechniken werden durch das Verbrennen von getrocknetem Kuhdung und Ghee in einem speziellen kupfernen Pyramidengefäß minusgeladene Ionen freigesetzt, die wie ein Katalysator auf das Pflanzenwachstum wirken. In der Homa-Atmosphäre entwickeln die Pflanzen Netzwerke von Blattnerven, die zylindrisch und größer als normal sind. Dadurch können Wasser und Nährstoffe leichter in die Pflanze gelangen.

 
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Außerdem erhöht die Agnihotra-Asche den Anteil des wasserlöslichen Phosphors, der aus dem Boden herausgezogen werden kann. Dies hat einen großen Einfluss auf den Wachstums- und Fortpflanzungszyklus. Die Beachtung der Mondphasen, bei denen die Samen gesät und die Setzlinge gepflanzt werden, unterstützt ebenfalls den Erfolg des Homa-Anbaus.

Die Homa-Atmosphäre fördert auch die Entstehung von Chlorophyll und somit das Atmen der Pflanze. Dadurch wird das System des Sauerstoff-Kreislaufs in der Natur unterstützt.

Große Unterschiede bestehen in der Zellstruktur der Pflanzen, die in Homa-Atmosphäre aufwachsen. Gemüse- und Obstarten haben eine ausgezeichnete Qualität an Gewebe, Geschmack, Farbe und Kern- bzw. Samengröße. Ein wichtiger Bestandteil der Arbeit auf dem Feld ist das Einbringen von Homa-Asche in den Boden sowie die Stickstoffanreicherung durch das Auflockern des Bodens. Dies reichert den Boden nicht nur mit lebensfördernden Schwingungen an, sondern hilft, die Menge an Kalium, Stickstoff und Spurenelementen im Boden zu stabilisieren. Hier gedeihen auch die Regenwürmer, die sich dank gesteigerter Hormonproduktion rascher vermehren und für mehr Feuchtigkeit und Humus sorgen.

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Auch Bienen werden von Homa-Energien angezogen und erfüllen mit deren Hilfe ihre Bestäubungsaufgabe noch effizienter. Außerdem produziert die Biene in Homa-Atmosphäre ein besonderes Hormon, das, im Honig konsumiert, bei Menschen das Immunsystem stärkt.

Alles in allem ist die Homa-Anwendung ein aktiver Beitrag zum Umweltschutz, weil sie die Atmosphäre reinigt und die Qualität von Luft, Wasser und Boden verbessert. Die Wirkungen feinstofflicher Energien auf Pflanzen wie auch auf Menschen und Tiere lassen sich sicher leicht nachweisen, wenn einige Wissenschaftler ihre Aufmerksamkeit darauf lenken.

Wissenschaftliche Untersuchungen und Dokumentationen wurden mit Erfolg im Bereich Homa auf über 1ooo ha Versuchsgelände in Ländern wie Peru, Chile und Venezuela durchgeführt. Das peruanische Landwirtschaftsministerium veranlasste aufgrund dieser Homa-Erfolge, die Landwirte der Region im Amazonas Alto Huallaga an den Osthängen der Anden im Norden Perus, mit der Homa-Methode zu beginnen. Inzwischen praktizieren zahlreiche Landwirte mit großem Erfolg den Homa-Anbau. Die aus dem Homa-Anbau resultierende Ernte entspricht vollständig dem neuesten Zertifikationsstandard der Europäischen Union für organischen Anbau, welcher der höchste auf der Welt ist.

Die Durchführung von Agnihotra bildet die Grundlage der Homa-Methode. Für die Landwirtschaft ist es hilfreich, die Homa-Feuer möglichst im Freien (für ausreichenden Wind- und Regenschutz sorgen) und entweder an einem zentralen Platz oder an wechselnden Plätzen durchzuführen. Nach Berichten der Veden umfasst die Wirkung eines Homa-Feuers einen Radius von ca. 1,5 km und eine Höhe von ca.12 km.

Für Feld und Garten reicht es normalerweise aus, neben der regelmäßigen Durchführung von Agnihotra die Asche auf Beeten und Feldern auszubringen (siehe unter Agnihotra-Asche). Zwiebeln, Samen und Setzlinge werden bei uns darüber hinaus folgendermaßen vorbereitet:

Zwiebeln und Samen werden in einem Gemisch aus Agnihotra-Asche und Kuh-Urin vor der Aussaat gebeizt. Es empfiehlt sich, ein Gemisch aus Kuh-Urin und Wasser im Verhältnis 1:1 anzusetzen und ca. 1 Esslöffel Agnihotra-Asche auf 5 Liter einzurühren. Zwiebeln und Samen in dieser Mischung ca. 2 Stunden stehen lassen (Ausnahme: Mais, hier nur 30 Minuten). Dies gibt der heranwachsenden Pflanze Kraft und macht sie resistenter gegen Insektenbefall. Kuh-Urin hat ähnlich wie Kuhdung antibakterielle Wirkung und bildet eine Schutzhülle um die Zwiebeln und Samen.

Samen nach der Einwirkungszeit auf saugfähigem Papier zum Antrocknen auslegen, damit der Samen streufähig, aber innen nicht durchgetrocknet ist. Durch das Beizen wird der Keimvorgang eingeleitet. Eine völlige Trocknung würde die Keimung beenden. Zwiebeln lassen sich unmittelbar nach dem Beizen stecken.
 
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Auf eine 10-Liter-Gießkanne mit Wasser bis zu 4 Teelöffel Asche geben und mindestens einen Tag stehen lassen. Damit die Setzlinge gießen.

Man kann auch direkt beim Setzen etwas Agnihotra-Asche-Pulver in die Furchen bzw. an die Pflänzchen geben.

(z.B. Läusen, Kohlweißlingen)

Wie wir feststellen konnten, haben Pflanzen in Homa-Atmosphäre genügend Abwehrkräfte, um sich gegen unerwünschte Insekten zu wehren. Kam es dennoch einmal zu einem Befall, so haben wir sehr gute Erfahrungen mit folgender Methode gemacht: Wir stellen eine Sprühlösung aus 5 Litern Wasser her, in die wir ca. 2 Esslöffel Agnihotra-Asche-Pulver geben. Mindestens einen Tag, besser 3 Tage stehen lassen. Dann das Asche-Wasser durch einen Kaffeefilter oder ein Leintuch filtern, weil das Pulver sonst die Sprühdüse verstopfen könnte. Zweimal innerhalb einer Woche die Blätter gründlich besprühen. Bei Bedarf wiederholen.

Bei Zimmerpflanzen für eine 1-Liter-Sprühflasche ca. 1 Teelöffel Agnihotra-Asche in 1 Liter Wasser 1-3 Tage stehen lassen, durchsieben und filtern. Blätter von oben und unten gründlich besprühen. Falls nach zwei Tagen noch keine deutliche Verbesserung sichtbar ist, Vorgang wiederholen. Gewöhnlich waren bei uns danach keine Läuse mehr vorhanden.

 
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Beim Homa-Anbau ist normalerweise außer der Asche kein weiterer Dünger notwendig. Haben Sie gute Erfahrungen mit biologischen Präparaten wie zum Beispiel Brennnesseljauche, so brauchen Sie jedoch auf diese nicht zu verzichten. Geben Sie beim Ansetzen einfach etwas Agnihotra-Asche dazu (1 Teelöffel Asche auf 10 Liter bzw. 3-4 Esslöffel auf 200 Liter Wasser). Die Homa-Methode ist mit jeder herkömmlichen biologischen Anbaumethode gut kombinierbar.

Der Unterschied zwischen „nur biologisch“ und „Homa“ ist allerdings beträchtlich, was wir vor allem am Geschmack, der Gesundheit und der Verträglichkeit der angebauten Gemüsesorten feststellen konnten. Sehr deutlich spiegelt sich dies auch in der Struktur der Pflanzen (siehe Studien / Strukturänderung).

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