Im März 2017 wurden in 700 bis 1000 Meter Entfernung vom Homa-Hof drei 200 Meter hohe Windkraftanlagen in Betrieb genommen. Weitere Anlagen sind in der Planung. Wir standen dem Bau der Windräder neutral gegenüber, waren jedoch von den Auswirkungen auf unser Wohlbefinden entsetzt. Inzwischen leiden ca. 20 Personen am Homa-Hof und in den benachbarten Siedlungen an erheblichen gesundheitlichen Beschwerden, die sie vorher nicht kannten. Die Symptome sind z.B. Herzbeschwerden, Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit, Druckgefühl, Schlaflosigkeit, Atembeschwerden. Der von den Anlagen ausgehende hörbare Schall und der als Druck oder Vibration wahrgenommene nicht hörbare Schall sind sehr stark körperlich zu spüren, sie gehen „durch und durch“. Da helfen keine Ohropax und auch keine Schallschutzfenster, die nach Installation der Windkraftanlagen neu eingebaut wurden. Dauernd dem hörbaren Lärm und dem nicht hörbaren Infraschall ausgesetzt zu sein grenzt an Folter.

Die Menschen am Homa-Hof leisten seit Jahrzehnten einen wertvollen, ganzheitlichen, nachhaltigen Beitrag zum Umweltschutz. Der Homa-Hof ist ein Vorzeigeprojekt, in dem Menschen wie ihr die heute so wichtigen Techniken erlernen, um sie dann zu Hause zu praktizieren. Wir hatten in unseren Seminaren Besucher aus Europa, Afrika, SĂĽdamerika, SĂĽdafrika, Indien und Australien. Die Tätigkeit des Homa-Hofs wird auch deshalb in den kommenden Jahren weiter an Bedeutung gewinnen. Mit der DurchfĂĽhrung von Agnihotra, biologischem GemĂĽseanbau und der Pflege der naturnahen Flächen leistet der Homa-Hof täglich praktizierten Naturschutz. Der Hof ist ein Ort der Regeneration und Weiterbildung in einem ganzheitlichen Verständnis. Horst und Birgitt Heigl, Initiatoren und tragende StĂĽtzen des Hofs, arbeiten hier als Buchautoren und sind besonders von den Beeinträchtigungen durch die Windkraftanlagen betroffen..

Unsere Arbeit ist durch die Windkraftanlagen aufs äußerste erschwert und in ihrer Wirksamkeit angegriffen.

Nicht nur die Menschen sind betroffen. Weltweite Beobachtungen zeigen, dass durch Agnihotra Wildtiere angezogen werden. Jedes Jahr beobachteten wir mehr Milane. Die Brutplätze befinden sich in der Nähe der Anlagen. Am Homa-Hof brüteten Schleiereulen und Turmfalken; ebenso haben Fledermäuse ein Quartier. Alle suchen ihre Nahrung in der unmittelbaren Umgebung und sind durch die Windkraftanlagen bedroht. Schon allein aufgrund des Artenschutzes wäre eine Einstufung dieser besonderen Gegend als Naturschutzgebiet wesentlich nahe liegender und wichtiger als eine Entwertung durch 200 Meter hohe Industrieanlagen.

Behörden von Bund, Länder und Gemeinden und sogar Naturschutzverbände rechtfertigen die Einschnitte für Mensch und Natur mit dem Nutzen für die Allgemeinheit und der Ablösung von Atom- und Kohlekraftwerken. Doch nachdem wir die katastrophalen Auswirkungen spürten, haben wir auch hier genauer hingeschaut und das Ergebnis ist ernüchternd. Windkraftanlagen haben nicht den vielfach publizierten Nutzen. Informationen dazu wurden im Flyer der Bürgerinitiative Mensch Natur Oberer Linzgau zusammengestellt. Besonders empfehlen wir die Videos auf www.landschaftsschuetzer.de

Wir haben einen Anwalt beauftragt, unsere Interessen wahrzunehmen. Bitte unterstĂĽtzt uns bei unserer Arbeit und beim Schutz unseres Anliegens, Agnihotra zu verbreiten.

Ihr unterstĂĽtzt uns,
wenn ihr euch informiert und die Information weitergebt,
durch Praktizieren und Verbreitung von Agnihotra,
durch Beteiligung am Tryambakam-Yagna am Homa-Hof,
durch eure Unterschrift in der Unterschriftenliste der BĂĽrgerinitiative Mensch Natur Oberer Linzgau,
(Bitte drucken, unterschreiben und an uns senden)
durch eine Spende fĂĽr die Anwaltskosten (Verwendungszweck WKA).

Vielen Dank!
Euer Team vom Homa-Hof

Verein fĂĽr Homa-Therapie e.V.
Europäisches Zentrum zur Förderung von Agnihotra
Oberhaslach 6
88633 Heiligenberg

Spendenkonto Verwendungszweck „WKA“
Verein fĂĽr Homa-Therapie e. V.
Sparkasse Salem-Heiligenberg
IBAN DE39690517250002042356
BIC   SOLADES1SAL

Spenden sind steuerabzugsfähig, wobei bis zu einem Betrag von 100 € der Einzahlungsbeleg als Nachweis gilt. Ab 100 € ist eine Bescheinigung des Vereins für Homa-Therapie e.V. erforderlich, die wir auf Anforderung gerne zusenden. Bitte „WKA“ als Verwendungszweck eingeben.

Das 7. Sommertreffen fĂĽr Agnihotris am Homa-Hof Heiligenberg war wieder ein sehr besonderer Tag.

Herzlichen Dank an alle Teilnehmer und Helfer! Wir alle (wohl über 500 Personen) konnten unser Wissen vertiefen, erweitern, Erfahrungen austauschen und die besondere, lichtvolle Atmosphäre am Homa-Hof aufnehmen.

 

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Bildergalerie Sommertreffen 2017

 

Auch unser Anliegen der kulinarischen Selbstversorgung incl. Teilen mit anderen hat die gemeinschaftliche Atmosphäre gefördert. Vielen Dank für die mitgebrachten leckeren vegetarischen Speisen.

Bei den Gesprächen während und rund um die Programmpunkte zeigte sich, dass es vielen wichtig ist, mit Agnihotra nicht nur für sich selbst etwas zu tun, sondern Teil eines großen Netzwerkes (morphischen Feldes) zu sein, das zum Wohl für Mensch und Natur tätig ist. Ähnlich wie bei den Bienen kann nur etwas geschaffen werden, wenn jeder seine Aufgabe erfüllt, die anderen unterstützt und mit ihnen zusammenarbeitet. Großes Interesse besteht bei manchen Teilnehmern an den Hintergründen und der Herkunft des für die heutige Zeit wiederbelebten Feuers. Hier verweisen wir auch gerne auf die neue Website über Shree.

Dieses Jahr waren auffallend viele fremdsprachige Gäste (Englisch und Französisch) zu vermerken sowie etliche Neuanfänger für Agnihotra. Wir freuen uns über ca. 100 neue Agnihotris.

Für Geübte wie für Neuanfänger war es schön und motivierend, von positiven Erfahrungen zu hören: Auflösung von Wolken, Linderung körperlicher Beschwerden, Agnihotra Ascheeinsatz beim Buchsbaum, der wieder neuen Blattwuchs zeigte, Kohlrabis und Kartoffeln mit starkem Wuchs und Durchmesser. Beeindruckend war auch ein Bericht über einen kranken Windhund, der schon einige Wochen nur noch am Boden lag und nicht mehr laufen oder stehen konnte – und erst als die Agnihotra-Asche ins Futter gemischt wurde, konnte dieser Hund wieder genesen und setzte sich zum Agnihotra mit hinzu. Agnihotra-Asche wurde von einer Teilnehmerin ins Meer gegeben, wo sich Delphine aufhalten. Kurz darauf kamen sie zum Boot geschwommen und hielten sich dort lange auf.

Vyahruti und OM Tryambakam-Yagna – ebenfalls wertvolle Feuertechniken und zeitlich unabhängig durchzuführen. Zahlreiche Besucher nutzten das Sommertreffen, die Mantras mit ihren Einsatzmöglichkeiten zu erlernen. Schon nach kurzer Übungszeit erklang der Mantrachor kraftvoll und harmonisch.

Grundlegend bleibt aber das Agnihotra zu Sonnenauf- und Sonnenuntergang. Mehrere hundert heilige Feuer brannten zu Sonnenuntergang zum Abschluss des Sommerfests. Wir sagen Danke, dass wir wieder gemeinsam einen wichtigen Impuls zur Heilung geben durften.