Homa-Therapie

 

Homa-Therapie ist ein Bereich aus der Wissenschaft der Bioenergie, wie sie in den Veden beschrieben wird. Sie beruht auf dem Prozess der Umwandlung bzw. Entfernung von toxischen ZustÀnden in der AtmosphÀre mittels vedischer Feuertechniken, Homa oder Yagna genannt. Agnihotra ist die grundlegende und wichtigste Feuerzeremonie. Daneben gibt es weitere einfache Yagnas, wie das OM Tryambakam-Homa, welches am Homa-Hof ebenfalls praktiziert und weitergegeben wird. Der zentrale Gedanke in der Homa-Therapie lautet:

„Heile die AtmosphĂ€re und die AtmosphĂ€re heilt dich.“

Durch die Praxis von Yagnas kann der in unserer Zeit herrschenden Umweltverschmutzung, welche die Erde und alle Lebewesen stark belastet, entgegengewirkt werden. Es werden VorgÀnge eingeleitet, die reinigend und harmonisierend auf die Luft und die gesamte AtmosphÀre, auf Wasser und Erde im materiellen wie auch im feinstofflichen Bereich wirken. Wir schaffen damit einen harmonischen Energiekreislauf, der sich positiv auf das Energiesystem von Mensch und Natur auswirkt.

Die Homa-Therapie besteht aus der DurchfĂŒhrung von Homa-Feuern und der Anwendung der sich daraus ergebenden hoch energetischen Asche. Aufgrund der ganzheitlichen und universellen Wirksamkeit kann sie in vielen Bereichen erfolgreich eingesetzt werden. Die folgenden Aussagen beruhen auf Erfahrungen; viele Wirkungen wurden jedoch ebenfalls von Wissenschaftlern bestĂ€tigt.

Umwelt

Die Luftverschmutzung ist heute ein globales Problem. Durch Yagnas wird die Umgebungsluft gereinigt, Giftstoffe in der AtmosphĂ€re werden stark reduziert. Die Wolkenbildung kann beeinflusst werden, um nĂ€hrenden Regen zu erzeugen. Verschmutztes Wasser lĂ€sst sich durch Yagnas und die anfallende Asche reinigen. Durch spezielle Homa-Feuer kann die Ozonschicht wieder mehr geschlossen werden, die durch die Umweltverschmutzung beschĂ€digt wurde. Das gesamte Ökosystem profitiert von der Homa-Therapie. Vögel suchen als Zuflucht und zur Erleichterung PlĂ€tze auf, wo Homa regelmĂ€ĂŸig durchgefĂŒhrt wird.

Garten und Landwirtschaft

Im Homa-Anbau werden die Pflanzen u. a. in ihrer feinstofflichen Energiestruktur gestĂ€rkt und die QualitĂ€t des Bodens wird aufgewertet. Dies fĂŒhrt zu einer erhöhten KeimfĂ€higkeit, vermehrter NĂ€hrstoffaufnahme durch krĂ€ftige Wurzelbildung, zu schnellerem Wachstum und damit gutem Ernteertrag. Homa-GemĂŒse und -FrĂŒchte haben harmonische Strukturen, schmecken besser und besitzen eine lĂ€ngere Haltbarkeit – das alles bei weniger Ausgaben, da keine chemischen PrĂ€parate fĂŒr DĂŒngung und Pflanzenschutz wie Pestizide und Herbizide benötigt werden.

Am Homa-Hof betreiben wir Homa-Landwirtschaft mit GemĂŒseanbau, Streuobstwiesen und Bienenhaltung.

Forstwirtschaft

Versuche mit Homa in geschĂ€digten Waldgebieten haben gezeigt, dass nach kurzer Zeit kranke BĂ€ume wieder austrieben, die Flechtenbildung verringert wurde, der pH-Wert eines sauren Bodens von 4,6 auf 6,8 anstieg. UnerwĂŒnschte Insekten wie BorkenkĂ€fer entfernten sich aus dem Versuchsgebiet und die Tiere des Waldes wurden sehr zutraulich. Auch suchen immer wieder Tiere zur Heilung PlĂ€tze auf, an denen Homa durchgefĂŒhrt wird.

Tierhaltung

Hier gibt es gute Erfolge mit Homa. Im Stall und auf der Weide sind die Tiere ruhiger und ausgeglichener. Viele Tiere wurden bereits erfolgreich mit Agnihotra-Asche behandelt, wie z. B. bei Eiterungen, GeschwĂŒren, Parasiten, aber auch bei Seuchen.

Medizin

Yagnas reinigen die Umgebungsluft und sind eine große Hilfe bei Atemwegserkrankungen, vor allem bei Asthma. Die Agnihotra-Asche findet als unterstĂŒtzendes Mittel bei zahlreichen Krankheiten und Beschwerden Verwendung. Durch das Beimischen von Ghee (1 Teil Asche zu 9 Teilen Ghee) kann auch eine Salbe hergestellt werden. Es liegen unzĂ€hlige Heilberichte bei Mensch, Tier und Pflanze vor, selbst bei Krankheiten, gegen die sonst nichts mehr half.

Psychotherapie

Bei Messungen der Gehirnwellen wurde festgestellt, dass durch Agnihotra innerhalb von Minuten derart friedliche ZustÀnde entstehen, wie sie sonst nur in tiefer Meditation feststellbar sind.

Durch Yagnas wird die feinstoffliche AtmosphĂ€re gereinigt, wodurch Spannungen des GemĂŒts und Stress beseitigt werden. Das Energiesystem des Menschen kommt wieder in Harmonie und eine Umgebung des Friedens entsteht. Große Erfolge konnten bereits bei der Behandlung von Suchtkranken, bei Depressionen, Ängsten, Traumas, bei ĂŒberaktiven Kindern usw. erreicht werden.

Geistige Entwicklung

Die Homa-Therapie ist das grundlegende materielle Hilfsmittel, um Verstand und GemĂŒt so umzuformen, dass sie von Liebe und Demut erfĂŒllt werden. Die feinstoffliche Schwingung wird dabei sehr stark angehoben. Die sichtbare Transformation durch Feuer - das Verbrennen materieller Substanzen, die sich in Energie, Licht und WĂ€rme verwandeln - ist das GegenstĂŒck zu einem inneren Vorgang: Es ist der Vorgang der Umwandlung eines irdischen, weltlichen Menschen in einen bewusst gewordenen, geistigen, von göttlichem Licht durchdrungenen Menschen.

Am Homa-Hof Heiligenberg kann man die Auswirkungen der Homa-Therapie in vielen Bereichen sehen und erleben. Die gesunden, großen Pflanzen sprechen fĂŒr sich und der Geschmack von Obst und GemĂŒse löst oft freudiges Erstaunen aus. Immer wieder berichten Besucher, wie sie hier innerhalb kĂŒrzester Zeit einen entspannten und friedlichen Zustand erlebten, schmerzfrei wurden oder neu durchatmen konnten. Manche nehmen auch die feinstoffliche Energie (Schwingung) sehr stark auf und stuften sie meist höher ein als alles bisher Erlebte. Wurde die Schwingung mit Instrumenten gemessen, ĂŒberstieg sie fast regelmĂ€ĂŸig die höchsten Werte der jeweiligen Mess-Skala.

Erfahrungsberichte werden regelmĂ€ĂŸig in „Agnihotra Aktuell“ veröffentlicht. Detaillierte Beschreibungen zur praktischen Anwendung der Homa-Therapie wurden in dem Buch „Agnihotra - Ursprung, Praxis und Anwendungen“ zusammengetragen.

 

Abendstimmung


Erde 3


Yagna Wald


Ziegen


GDV Messung


Harmonie

Homa-Landwirtschaft

 

 

Yagna Feld

 

In der Homa-Landwirtschaft arbeitet der Mensch im Einklang mit der Natur und den kosmischen KrĂ€ften. Es ist ihm möglich, die schĂ€dlichen UmwelteinflĂŒsse auszugleichen und damit zur Regeneration der Natur beizutragen. Die gesamte biologische Vielfalt wird dabei miteinbezogen, eines unterstĂŒtzt das andere.

Am Homa-Hof Heiligenberg praktizieren wir die Homa-Landwirtschaft seit ca. 30 Jahren. Trotz ungĂŒnstiger Bedingungen (schlechte QualitĂ€t des Bodens, Höhenlage ĂŒber 700 m) wurden wir bereits im ersten Jahr mit einer solch ĂŒppigen gesunden Ernte beschenkt, dass uns kaum jemand glauben wollte, dass die alles „bio“ war. Inzwischen konnten wir viele Erfahrungen sammeln, die wir gerne mit jedem teilen.

Die Homa-Landwirtschaft ist ein ganzheitliches Verfahren und kann mit jeder Methode der organischen, ökologischen Landwirtschaft kombiniert werden. Die wichtigsten Grundlagen sind:

  • die regelmĂ€ĂŸige DurchfĂŒhrung vedischer Feuertechniken (Homa oder Yagna genannt, wobei Agnihotra das grundlegende Yagna ist)
  • das HinzufĂŒgen der Homa-Asche zu jeder Art von DĂŒngung oder Behandlung von Boden, Samen und Pflanzen
  • die bewusste, freundschaftliche Beziehung des Menschen zu Pflanzen, Tieren und der Natur

Mit Homa wird der gesamte Prozess der Nahrungsgewinnung von Grund auf erneuert, indem eine Reinigung und Heilung auf allen Ebenen geschieht:

 

Luft und AtmosphÀre

Ein sehr wichtiger Faktor in der Landwirtschaft ist die QualitĂ€t der Luft. Ähnlich wie wir, atmen auch Pflanzen und können dadurch Schadstoffe aufnehmen. Durch Yagnas wird die Umgebungsluft gereinigt und mit nĂ€hrenden Stoffen versehen. Die alte Wissenschaft der Homa-Therapie besagt, dass Pflanzen einen Großteil der Nahrung ĂŒber die AtmosphĂ€re aufnehmen. Sie wird daher als wichtigste Nahrungsquelle angesehen.

Nach unserer Erfahrung hat der Rauch, der durch Yagnas entsteht, einen großen Effekt auf Pflanzen. Manchmal reicht es aus, ein einziges Yagna unter einem kranken Baum durchzufĂŒhren, um ihn genesen zu lassen.

Wasser, Regen, Wetter

Der Wasserverschmutzung und den verĂ€nderten Wetterbedingungen ist normalerweise jeder Landwirt hilflos ausgeliefert – nicht so im Homa-Landbau. Wie unter â€žWirkungen“ erlĂ€utert, erfolgt durch das DurchfĂŒhren von Yagnas eine sehr starke Reinigung und Energetisierung des Wassers – der Grundlage allen Lebens.

Beobachtungen in verschiedensten Teilen der Welt zeigen, dass ĂŒber Gebieten, in denen regelmĂ€ĂŸig Yagnas durchgefĂŒhrt werden, eine Art „Mikroklima“ entsteht. Wie oft konnten wir am Homa-Hof feststellen, dass wir von Hagel verschont blieben, wĂ€hrend nur wenige Kilometer entfernt grĂ¶ĂŸere SchĂ€den verursacht wurden. Wir fĂŒhren auch Yagnas aus, welche in Trockenperioden den Regen begĂŒnstigen. Yagnas helfen allgemein die Klimabedingungen zu harmonisieren.

 

 

 

Gemuesebeete


Erde

 

Setzling

 

Salatbeet

 

Bienenweide

 

Sellerie

 

Homa Anwendung

 

 

Boden

In einem gesunden Boden tummelt sich eine Vielzahl an nĂŒtzlichen Mikroorganismen. Durch die Homa-Therapie wird deren Wachstum sehr stark angeregt. Dadurch können toxische Stoffe umgewandelt werden, der Phosphor im Boden wird wasserlöslich, Wasser besser gespeichert u. v. m.

Das Einbringen von Homa-Asche in den Boden zusammen mit der Stickstoffanreicherung durch das Auflockern des Bodens reichert den Boden nicht nur mit lebensfördernden Schwingungen an, sondern hilft, die Menge an Kalium, Stickstoff und Spurenelementen im Boden zu stabilisieren. Hier gedeihen auch die RegenwĂŒrmer, die sich dank gesteigerter Hormonproduktion rascher vermehren und fĂŒr mehr Feuchtigkeit und guten Humus sorgen.

Am Homa-Hof verbesserte sich die BodenqualitĂ€t von Jahr zu Jahr, die Struktur der Erde wurde feinkrĂŒmelig und enthĂ€lt wichtige NĂ€hrstoffe. In Jahren anhaltender Trockenheit machten wir die verblĂŒffende Feststellung, dass selbst nach wochenlangem Ausbleiben von NiederschlĂ€gen die Erde wenige Zentimeter unterhalb der OberflĂ€che noch feucht war. Eine Auslaugung der Böden wurde nicht festgestellt, stattdessen eine Aufwertung der Bodenkrume.

Als DĂŒngung setzen wir die Yagna-Asche und gelegentlich Gesteinsmehl ein sowie natĂŒrliche PrĂ€parate wie Brennnesseljauche. Anfallende BioabfĂ€lle werden zur Verrottung direkt auf den Feldern ausgebracht. Gelegentlich erhalten wir von einem Bio-Landwirt in der NĂ€he etwas Kuhmist zum DĂŒngen und wir merken, dass er dem Boden und den Pflanzen guttut. Wir beachten die Fruchtfolge, das heißt, auf einen Starkzehrer (z. B. Kohl) folgt ein Schwachzehrer (z. B. Salat). Etwa alle drei Jahre nehmen wir eine GrĂŒndĂŒngung vor. Auf diese Weise kann sich der Boden regenerieren.

Pflanzen

Wenn Luft, Boden und Wasser heil und rein sind, ist ein gesundes Pflanzenwachstum eine natĂŒrliche Folge.

In Forschungen wurde festgestellt, dass in Homa-Anbau die Keimung beschleunigt wird, ebenso die Entstehung von Chlorophyll. Dadurch wird das System des Sauerstoff-Kreislaufs in der Natur unterstĂŒtzt.

Wie wir beobachten konnten, zeichnet sich Homa-GemĂŒse durch eine starke Wurzelbildung aus; NĂ€hrstoffe können damit wesentlich besser aufgenommen und verarbeitet werden. GemĂŒse und Obst haben eine ausgezeichnete QualitĂ€t an Gewebe, Geschmack, Farbe und Kern- bzw. SamengrĂ¶ĂŸe. Die FeldfrĂŒchte ĂŒberzeugen oft durch außergewöhnliche GrĂ¶ĂŸe und strahlendes Aussehen. Unserer Erfahrung nach ist Homa-GemĂŒse besser vertrĂ€glich (z. B. fĂŒhrt Kohl bei vielen nicht so stark zu BlĂ€hungen) und deutlich lĂ€nger haltbar.

Große Unterschiede zu konventionell angebautem GemĂŒse bestehen auch in der Zellstruktur der Pflanzen, die in Homa-AtmosphĂ€re aufwachsen. Vor allem beim WurzelgemĂŒse sieht man Ă€ußerst harmonische und ausgeprĂ€gte, mandala-Ă€hnliche Strukturen (Untersuchung PDF 1,4 MB). Diese Strukturen weisen auf eine hohe feinstoffliche Energie (Schwingung) der Pflanzen und FrĂŒchte hin, was auch feinfĂŒhlige Menschen und neuere MessgerĂ€te immer wieder bestĂ€tigen.

Tiere

FĂŒr mehrere Jahre hielten wir bis zu 8 Ziegen und konnten hier die positiven Wirkungen von Agnihotra auf die Tierhaltung beobachten. Die Ziegen waren bereits beim Kauf mit CAE, einer ImmunschwĂ€chekrankheit, infiziert gewesen, wie in Bluttests nachgewiesen wurde. Die Krankheit kam bei keiner der Ziegen je zum Ausbruch noch zeigten sie irgendwelche SchwĂ€che oder sonstige Anzeichen davon. Erstaunlich war, dass die Ziegen bis zu 4 Jahre lang reichlich Milch gaben, ohne dass sie zwischendurch gedeckt werden mussten.

Wie beim Menschen, können auch bei Tieren Wunden, EntzĂŒndungen oder Ähnliches mit der Agnihotra-Asche erfolgreich behandelt werden.

Durch die Praxis von Yagnas werden wild lebende Tiere angezogen, wie man zuerst meist an Vögeln feststellen kann. Bei uns am Homa-Hof ist auch die kleine Zwergfledermaus beheimatet. Die geschĂŒtzten Rotmilane (im FrĂŒhjahr und Herbst zĂ€hlen wir oft ĂŒber 20 Tiere) werden inzwischen leider durch die in der NĂ€he aufgestellten Windkraftanlagen gefĂ€hrdet.

Insekten

Insekten sind sehr wichtig fĂŒr ein intaktes Ökosystem. Deshalb ist ihr dramatischer RĂŒckgang Ă€ußerst besorgniserregend.

Der Homa-Hof wurde zu einem Refugium fĂŒr nĂŒtzliche Insekten, die hier in großer Zahl und Vielfalt beheimatet sind. Wir begĂŒnstigen dies außer mit Homa und den Asche-PrĂ€paraten auch durch eine regelmĂ€ĂŸige GrĂŒndĂŒngung, die gleichzeitig Bienen- bzw. Insektenweide ist. Außerdem pflanzten wir Hecken. Homa und eine vernĂŒnftige Feldpflege sollten stets Hand in Hand gehen.

Von Beginn an wurden am Homa-Hof sehr erfolgreich Bienen gehalten. Sie spielen fĂŒr die BestĂ€ubung eine so wichtige Rolle, dass wir darĂŒber separat berichten.

Insekten, die Schaden anrichten können, sind bei uns ebenfalls beheimatet, jedoch im ausgewogenen VerhÀltnis, sodass wir keine besonderen SchÀden zu verzeichnen haben.

Anbau

FĂŒr Feld und Garten reicht es normalerweise aus, neben der regelmĂ€ĂŸigen DurchfĂŒhrung von Yagnas die Asche auf Beeten und Feldern auszubringen. Zwiebeln, Samen und Setzlinge werden außerdem vorbereitet, indem sie mit der Homa-Asche vermischt oder mit Asche-Wasser gegossen werden. Dazu nimmt man bis zu 4 Teelöffel Asche auf eine 10-Liter-Gießkanne und lĂ€sst diese vor der Verwendung mindestens einen Tag stehen.

Am Homa-Hof beachten wir darĂŒber hinaus das Königsprinzip, mit dem wir sehr gute Erfahrungen haben.

Hilfe bei Insektenbefall
(z. B. LĂ€use, Kohlweißlinge)

Wie wir feststellen konnten, haben Pflanzen in Homa-AtmosphĂ€re genĂŒgend AbwehrkrĂ€fte, um sich gegen unerwĂŒnschte Insekten zu wehren. Kommt es dennoch einmal zu einem Befall, so kann eine SprĂŒhlösung helfen: In 5 Liter Wasser ca. 2 Esslöffel Agnihotra-Asche-Pulver geben. Mindestens einen Tag, besser 3 Tage stehen lassen. Dann das Asche-Wasser durch einen Kaffeefilter oder ein Leintuch filtern, weil das Pulver sonst die SprĂŒhdĂŒse verstopfen könnte. Zweimal innerhalb einer Woche die BlĂ€tter grĂŒndlich besprĂŒhen. Bei Bedarf wiederholen.

DĂŒnger

Beim Homa-Anbau wird hauptsĂ€chlich mit der Asche gedĂŒngt. Haben Sie gute Erfahrungen mit biologischen PrĂ€paraten wie zum Beispiel Brennnesseljauche, so brauchen Sie jedoch auf diese nicht zu verzichten. Geben Sie beim Ansetzen einfach etwas Yagna-Asche dazu (1 Teelöffel Asche auf 10 Liter bzw. 3-4 Esslöffel auf 200 Liter Wasser). Wer einen Hausgarten hat, erhĂ€lt erfahrungsgemĂ€ĂŸ besonders guten Humus, wenn hin und wieder etwas Asche auf den Komposthaufen gestreut wird.

Yagnas

In der Homa-Landwirtschaft kommen drei verschiedene Yagnas zum Einsatz:

  1. Agnihotra - das grundlegende und wichtigste Yagna, das zu Sonnenauf- und Sonnenuntergang durchgefĂŒhrt wird.
  2. OM Tryambakam-Homa - dieses Yagna kann ĂŒber einen lĂ€ngeren Zeitraum unabhĂ€ngig von der Tageszeit durchgefĂŒhrt werden.
  3. Vyahruti (sprich Wairuti) – ein sehr kurzes Yagna, das an Homa-Höfen ĂŒblicherweise um 10, 15, 18 und 21 Uhr praktiziert wird sowie auch vor besonderen Aktionen oder AnlĂ€ssen. Es wirkt besonders gĂŒnstig auf die drei „Lokas“ (Erde, AtmosphĂ€re und den Bereich darĂŒber).

Homa-Feuer wirken in einem Radius von ca. 1,5 km und bis in eine Höhe von ca. 12 km. In unseren verschiedenen Seminaren können Sie alle drei Yagnas kostenlos erlernen.

Homa-Landwirtschaft - ein Segen fĂŒr alle

Die Ergebnisse mit dieser einfachen Homa-Methode begeistern und erfreuen uns jedes Jahr aufs Neue. GrĂ¶ĂŸe der Pflanzen, Geschmack, Pflanzenstruktur - selbst bei extremen Wetterbedingungen sind sie bemerkenswert.

Homa-Landwirtschaft bedeutet Freundschaft mit der Natur, die keine Ressourcen zerstört, keinen technologischen Kampf gegen SchĂ€dlinge fĂŒhrt und ohne riskante AbhĂ€ngigkeiten an kommende Generationen ĂŒbergeben werden kann. Die finanziellen Ausgaben fĂŒr Boden- und Pflanzenpflege sind verschwindend gering, die ErnteertrĂ€ge dennoch ĂŒberzeugend.

Ein Ziel am Homa-Hof Heiligenberg ist es, zu zeigen, wie in der durch Yagnas gereinigten AtmosphĂ€re die Natur wieder ins Gleichgewicht kommt und dadurch eine Quelle fĂŒr gesunde, energiereiche Lebensmittel entsteht. Homa-Landwirtschaft wird in Zukunft fĂŒr unsere ErnĂ€hrung immer wichtiger werden – der Homa-Hof ist ein Ort, wo Interessierte alles Notwendige dazu kostenlos lernen können.

 

Homa Moehren

 

Bildergalerie Homa-Landwirtschaft

 

Agnihotra Buch 3D

 

 

 

 

NĂ€here Informationen zur Praxis und zu weltweiten Anbauerfolgen (auch bei vergifteten Böden oder schweren Pflanzenkrankheiten) sind in dem Buch „Agnihotra – Ursprung, Praxis und Anwendungen“ zu finden.

Homa und Bienen

 

Bienenwabe

 

Bienenschwarm

Homa-Bienen sind meist so friedlich, dass wir mit bloßen HĂ€nden arbeiten können. Hier wird ein Schwarm vom Baum genommen, um ein neues Zuhause zu erhalten.

 

Bienen und Asche

Wir streuen Agnihotra-Asche auf die WabenobertrÀger.

 

Honig

Honig hat je nach Jahreszeit eine andere Farbe.
Der Geschmack ist immer einzigartig.

 

Am Homa-Hof Heiligenberg werden seit 1988 die Auswirkungen von Homa-Feuern auf AtmosphÀre, Boden, Pflanzen und Lebewesen erforscht. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auch auf die Bienen gelegt.

Das grundlegende Homa-Feuer ist Agnihotra, welches tĂ€glich zu Sonnenauf- und Sonnenuntergang durchgefĂŒhrt wird und enorme positive Wirkungen hat.

Wie Agnihotra den Bienen hilft:

Mit Agnihotra ist eine Hilfe fĂŒr alle Bereiche der Bienenhaltung gegeben:

  • Bienen: Agnihotra krĂ€ftigt und harmonisiert die Bienen; dadurch werden sie widerstandsfĂ€hig gegen Krankheiten und ungute UmwelteinflĂŒsse.

  • Pflanzen: Bienen benötigen gesunde Pflanzen, um guten Honig zu produzieren. Durch Agnihotra wird das Pflanzenwachstum angeregt, Luft und Boden werden entgiftet und die Pflanzen gestĂ€rkt. Über den Nektar nehmen die Bienen die nĂ€hrenden Inhaltsstoffe auf.

  • Imker: Agnihotra mindert nachweislich Stress und bringt damit den Imker in einen ruhigen und friedlichen Zustand. Dies ist eine Grundvoraussetzung, um die BedĂŒrfnisse der Bienen zu erkennen und darauf zu reagieren.

Wie funktioniert die Bienenhaltung mit Homa?

Die Bienen werden möglichst natĂŒrlich und wesensgemĂ€ĂŸ gehalten. Wir achten darauf, dass die Bienen nie Not leiden, und lassen ihnen jeweils genĂŒgend Honig, um auch TrachtlĂŒcken gut zu ĂŒberstehen.

Nach jahrelangem Forschen hat sich am Homa-Hof folgende Behandlung als ideal erwiesen:

Die Grundvoraussetzung ist die möglichst regelmĂ€ĂŸige DurchfĂŒhrung von Agnihotra. Ab und zu fĂŒhren wir es am oder auch im Bienenhaus durch, ansonsten vertrauen wir auf den Wirkungsradius des kleinen Feuers von ca. 1,5 km.

Mit jedem Agnihotra erhĂ€lt man eine hochwirksame Asche, die medizinisch und stĂ€rkend eingesetzt werden kann. Sie ist basisch, sehr mineralstoffreich, hochenergetisch, wirkt bakteriostatisch, fungizid u. v .m.

Nach der Arbeit mit den Bienen streuen wir Agnihotra-Asche auf die WabenobertrÀger und auf das Flugbrett.

Anstatt Rauch zu verwenden, sprĂŒhen wir Agnihotra-Aschewasser, wenn wir an den Bienen arbeiten. Beides, Asche und Aschewasser, stĂ€rkt die Bienen und beruhigt sie.

Wenn wir fĂŒr den Winter zufĂŒttern, geben wir die Asche und verschiedene TeekrĂ€uter mit ins Winterfutter.

Bienen und Honig

Die Honigernte ist am Homa-Hof meist reichhaltig, manchmal auch außergewöhnlich groß, obwohl wir den Bienen genĂŒgend eigenen Honig belassen. Die guten Wirkstoffe, die durch Agnihotra erzeugt werden, finden sich im Honig wieder, was geschmacklich festzustellen ist. Homa-Honig unterscheidet sich unserer Erfahrung nach deutlich von anderen Honigen, der Geschmack ist intensiv, dennoch zart und weich 
 man kann es kaum beschreiben. Auch das gewonnene Propolis wird aufgewertet.

Bienen und Varroa

Varroamilben verursachen bei den Bienen allgemein große SchĂ€den. Agnihotra ist ein ganzheitliches Mittel, es tötet nichts ab, sondern harmonisiert die Umgebung. Die Immunabwehr der Bienen wird gestĂ€rkt und damit dem Ausbruch der Varroose und Viruserkrankungen entgegengewirkt. Außer der Agnihotra-Asche verwenden wir auch Ă€therische Öle oder OxalsĂ€ure, konnten dies jedoch im Lauf der Jahre immer mehr reduzieren. Auf diese Weise hat sich der Varroa-Befall auf ein vertrĂ€gliches Maß reduziert und wir haben bei den Bienen ĂŒber den Winter kaum mehr Verluste.

Wir sehen die Varroamilben nicht als Feind an, sondern als Chance, die Imker wieder auf den richtigen Umgang mit den Bienen, der Natur sowie allen anderen Wesen hinzufĂŒhren. In alten vedischen Schriften wird darauf hingewiesen, dass man bei jeder Tierhaltung darauf achten sollte, die Lebewesen in einem glĂŒcklichen Zustand zu halten. Dies wirke sich deutlich auf Menge und QualitĂ€t der ErtrĂ€ge aus. Wir können das bestĂ€tigen (Erfahrungen auch bei Ziegen).

Kann durch Homa das Bienensterben verhindert werden?

Nach unserer Erfahrung - Ja. Wenn immer mehr Menschen Agnihotra durchfĂŒhren, werden die Umwelt und damit auch die Bienen so gestĂ€rkt und gereinigt, dass alles wieder in Harmonie kommen kann. Ein erhöhtes SchĂ€dlingsaufkommen weist deutlich auf ein Ungleichgewicht hin. Fast 30 Jahre Forschung am Homa-Hof Heiligenberg zeigen, dass SchĂ€dlinge und Krankheiten bei Pflanzen und Tieren nahezu kein Thema mehr sind, wenn Homa-Feuer durchgefĂŒhrt werden. Agnihotra ist ein umfassendes Mittel, mit dem es möglich ist, uns und unsere Umwelt wieder in einen gesunden, harmonischen Zustand zu bringen.

 

Biene auf Blume